Gastgeber und Geschichte

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Wir leben, was wir lieben

Wir sind Tanja und Christoph Bantel. Beide Snowboarder, Freerider, Gipfelstürmer. Ein Leben in der Natur sowie auf und gerne auch abseits der Piste, ist das, was wir lieben. Also haben wir unsere Leidenschaft zum Beruf gemacht.

Wie alles begann? Nach seiner Ausbildung an der „Hotelfachschule Belvoirpark Zürich“ kehrte Christoph 2011 zurück ins Kleinwalsertal und übernahm die Leitung der Auenhütte. Damals ein einfaches SB-Restaurant,  in dem Christoph aber bereits großes Potenzial sah. Sein erklärtes Ziel: Die Auenhütte wieder zum Leben zu erwecken. Während er sich ans Werk machte und erste Arbeiten an der Hütte vornahm, studierte Tanja noch in Innsbruck. Seit 2014 leiten beide gemeinsam die Auenhütte und verwirklichen ihren Traum.

Von Hand gemacht

Voll motiviert ging es in den kommenden beiden Jahren weiter. Alles lief nach Plan. Konnte es noch besser werden? Ja, es konnte. 2016 bot uns unser Stammgast Klaus an, das wunderbare Holz seines 250 Jahre alten Allgäuer Bauernhauses zu verwerten. Noch im selben Jahr reiste Christoph ins Allgäu um dort gemeinsam mit Klaus das Haus abzureißen und die 30 m³ Altholz in mühsamer Handarbeit zu entnageln und zu säubern. Das Sägewerk Philipp Willam erledigte den Rest: Das Holz wurde aufgeschnitten, getrocknet und mit Nut und Feder versehen.

Und dann ging die Arbeit erst richtig los: Nachdem wir 2016 das gesamte erste Stockwerk entkernt und saniert hatten, kam das wertvolle Altholz zum Einsatz. Die Außenseiten der Altholzbalken wurden zur neuen Wandverkleidung der Zimmer und mit dem Inneren der Balken, massive 2,5 cm dicke Dielen, wurden die Böden verlegt. Den Zimmern der Auenhütte wurde damit ihr ureigener, einzigartiger Charakter verliehen.

Zwischen Tradition und Moderne

Ein Jahr später ging unser Renovierungsprojekt in die Vollen und unsere Zimmer wurden wieder mit einfachen Stockbetten ausgestattet, sodass in der Wintersaison 2012/13 nach 25 Jahren zum ersten Mal seit langem Übernachtungsgäste in der Auenhütte begrüßt werden konnten. Und so haben wir uns Stück für Stück und Jahr um Jahr vorgearbeitet: Im Herbst 2013 folgte die 2. Etage und im Winter 2014 konnten wir bereits 45 Gäste beherbergen. Angespornt vom Erfolg und von purer Leidenschaft haben wir uns im Sommer 2014 an die Stube im Südteil gemacht. Hier trat ein wahrer Schatz zutage: feinstes Altholz, das lediglich etwas aufpoliert werden musste. Und weil’s so schön war, installierten wir auch gleich Soundanlage und Lichttechnik. Tradition und Moderne auf wenigen Quadratmetern. Das Konzept funktionierte und so wurde die Stube zur urigen Partylocation. Ein lang gehegter Traum ging in Erfüllung!